19.Oktober 2011 - CARLOS ist tot
Samstag, Oktober 22nd, 2011




MILOW
- der sanfte Riese, der mich viel zu früh verlassen musste
Mein geliebter Milow,
als du als einziger von 300 Kaninchen lebendig
das Labor verlassen durftest, warst du gerade einmal
3 Monate alt.
Das Schicksal hat dich zu mir geführt - es war Liebe
auf den ersten Blick!
Keinem wäre jemals in den Sinn gekommen, dass deine
Leidensgeschichte erst begonnen hat…
Bitte verzeih mir, mein weißer Riese..
Ich dachte, du wärest in schützenden Händen.
Bei Artgenossen, um ein glückliches Leben zu führen.
In den Händen einer Tierrechtlerin.
Habe ich mich nicht oft genug nach dir erkundigt?
Hätte ich dich öfter besuchen sollen?
Habe ich dich im Stich gelassen?
Als ich merkte, was ich dir angetan habe, habe ich
bedingungslos um dich gekämpft.
Sie wollte dich sterben lassen, sich das Geld für den
Tierarzt sparen.
Ach Milow, hätte ich das ahnen können, ich hätte
dir all dieses Leid erspart!
Es hat viel Kraft und noch mehr Tränen gekostet, dich
aus deiner Hölle zu befreien.
Doch es war zu spät..
Gerade erst dem sicheren Tode entronnen, klopfte er
schon wieder an unsere Tür!
3 Wochen und 3 Tage konnte ich dir dein Leben noch
so schön gestalten wie es mir nur möglich war.
Eine Zeit, in der ich sehr oft und lange bei dir saß
und mich um dich gesorgt habe.
Denn bereits als du hier ankamst, warst du so geschwächt..
Doch ich wollte und konnte dich nicht einfach so
aufgeben!
Dann kam der 06. September, eine schwere Operation
stand an. Dir mussten zwei Schneidezähne entfernt
werden.
Hätte sich diese Person dich nur einmal genauer
angeschaut - sie hätte dich retten können!
Die Narkose hast du überstanden, doch du kamst nicht
mehr auf die Beine.
Du warst zu schwach… Und so gingst du von mir, in der
Nacht des 06. Septembers 2011. Im Alter von 7 Monaten.
Hätte ich das alles doch nur vorher gewusst, ich hätte dir
all das Leid ersparen können..
Wenigstens konnte ich dir noch einige schöne Tage
machen, du hast Gras unter deinen Füßchen gespürt und
hattest frisches Futter und Wasser.
Es war also nichts umsonst.
Ich werde dich nie vergessen, mein Langohr!
Du warst einmalig, kein Tag wird vergehen an dem ich
nicht an dich denke!
Dein Schicksal wird mich niemals loslassen..
Du fehlst so schrecklich!
Finde deinen Frieden, mein Stern.
Jetzt wird dir niemand mehr Leid zufügen.
Ich knuddel dich!
Text: Annabell E.
Wie so oft, so wurde auch hier ein schwangeres Weibchen in einem Zooladen verkauft.
Die 1o Babies sind jetzt etwas über vier Wochen alt und können ab sofort vermittelt werden.

Sie wurden liebevoll aufgezogen, können aber dennoch dort nicht bleiben.
Weitere Informationen und die Kontaktdaten zu den Zwergen unter christine@@rattenhilfe.de (ein @ entfernen - Spamschutz) oder
Tel.: o176 215 316 57
Wir trauern mit unseren Tierschutzfreunden Trixi und Siegfried um
Susi und ihr Freund, der Deutsche Riese „Fred“
Mit Stolz passte sie bei jeder Fütterung oder Freigang auf Fred auf.
Man hätte denken können, sie waren Seelenverwandt.Vor zwei Jahren lernte sie die drei Katzen „Fridolin
, Yoshi
, Molli“
, ein Jahr später Kater „Hermann“
kennen und lieben.

Wer wird in Zukunft für unsere Sarah die Kauknochen vorkauen und verstecken? Wer wird in Zukunft zuschauen, wie eine kleine Hündin in einem großen Hundebett diese Knochen sucht, ausgräbt und klaut?Susi, Gute-Laune-Hündin, Pumpelmaus, dort, wo Du jetzt bist, warten alle Deine alten Freunde auf Dich. Dort gibt es alles, was ein Hundeherz begehrt. Keinen Schmerz, keine Krankheit, keine Angst. Wenn Du Michael triffst, grüß´ ihn und mache mit ihm viele lange Spaziergänge. Dort, wo Ihr jetzt alle seid: Somewhere over the rainbow!
Sir Winston sitzt jetzt nicht mehr alleine:

Der hübsche, noch etwas schüchterne Schokobub mit der roten Strähne ist ca. 3 Jahre alt und wurde in einem Wildpark abgegeben. Leider hat er ein kleines Handycap: er ist auf einem Auge blind. Dadurch tat er sich in dem großen Freigehege unter lauter Böcken etwas schwer. Inzwischen ist er kastriert und hofft auf einen schönen Platz als Haremswächter. Mit anderen Kastraten oder gar Böcken kommt er eventuell nicht so gut klar. Darum würden wir ihn gerne nur zu Weibchen vermitteln.
Momentan sitzt er leider ganz alleine in einer Pflegestelle in Würzburg.
Informationen unter o176 215 316 57 oder christine@@notfellchen.de (Bitte ein @ entfernen -Spamschutz)
UPDATE 15.Februar 2o11:
Am Wochenende habe ich ihn in sein neues Zuhause nach Bad Kreuznach gebracht. Dort darf er nun in einem großen Zimmergehege zwei Meeridamen Gesellschaft leisten!

Er wurde vor 4 oder gar schon 5 Jahren in einem Wildpark geboren, ist ein freundlicher, zutraulicher kleiner rundlicher Kerl. Da er sich diesen Winter immer mehr in die Hütten zurückzog, zeigte er deutlich, daß er sich in einem Außengehege nicht mehr so wohl fühlt.
Wir haben ihn kastrieren lassen und inzwischen darf er sich einen großen Harem mit einem anderen Kastraten teilen.
Daisy - unser Sorgenkind

Unser Sorgenkind ist eine total aufgeweckte dreifarbige Rosette. Sie soll ca. 3 Jahre alt sein und wurde mit einem relativ großen Tumor am Gesäuge auch im Wildpark abgegeben. Der Tumor konnte zwar komplett entfernt werden. Aber wir können nicht garantieren, daß er nicht wieder kommt. Metastasen können momentan nicht festgestellt werden. Die kleine Hübsche ist sehr lebhaft, macht laut am Gitter auf sich aufmerksam, ist aber absolut kein Kuscheltier.
Sie wurde heute adoptiert und komandierte bereits nach wenigen Stunden einen Kastraten, ein Weibchen und ihre neuen Gurkenspender lautstark herum.
Schön, daß auch ältere oder kranke Tiere noch eine Chance bekommen.
Samstag, 13. März 2010 um 13 Uhr
Demo gegen die Pelzindustrie
Treffpunkt: Hauptwache
Infostände ab 11 Uhr
Vor Kurzem mußten wir leider der Tagespresse entnehmen, daß sogar ein Tierschutzverein ein Meerschweinchen nur zusammen mit einem Kaninchen vermitteln möchte. Gerade wir Tierschützer müßten es doch eigentlich alle besser wissen und den Tierhaltern mit gutem Beispiel vorangehen!
Kaninchen und Meerschweinchen sind zwei vollkommen unterschiedliche Tierarten und haben keinerlei gemeinsame Kommunikationsmöglichkeiten.
Nicht nur, daß sich die Tiere nicht miteinander unterhalten können, es kann auch zu u.U. tödlichen Mißverständnissen kommen!
Darum hier unsere ausdrückliche Empfehlung:
Selbst wenn ein Kaninchen und ein Meerschweinchen schon mehrere Jahre zusammen gehalten wurden, sollten Sie unbedingt getrennt werden und jedem Tier ein Partner seiner Art zugeführt werden. Keines der Tiere wird “trauern”! Beide werden vielmehr aufblühen, wenn sie endlich einen Gefährten haben, mit dem sie in ihrer Sprache kommunizieren können.
Sofern Sie jeweils mindestens zwei Kaninchen und zwei Meerschweinchen zusammen in einem großen Gehege halten möchten, dann müssen Sie unbedingt ausreichend Rückzugsmöglichkeiten für die Meerschweinchen schaffen. Am besten Etagen oder Häuschen mit so kleinen Zugängen, daß die Kaninchen den Meerschweinchen, wenn diese sich zurückziehen wollen, nicht folgen können.
Hier einige links zu diesem Thema:
http://www.diebrain.de/k-andere.html
http://www.meerschweinchenberatung.at/v_tipp12.html
http://kaninchen.nagetiere-online.de/meerschweinchen.php
http://www.kaninchenforum.com/site/content/view/24/29/
Sofern Sie Fragen haben, schicken Sie uns einfach eine mail oder rufen Sie uns an.
Fehldiagnose entlarvt Ballermann
Tierfreunde riefen vor kurzem zufällig eine scharfe Kritikerin des Würzburger Taubenprojekts wegen eines alarmierenden Vorfalls in der Würzburger Innenstadt um Hilfe. Die Tierschützerin, die seit geraumer Zeit vom Dienst im städtischen Taubenprojekt suspendiert ist, wurde vom Kommunalen Ordnungsdienst – auf ausdrücklichen Befehl des Ordnungsreferenten – wegen nicht unterlassener Hilfeleistung mehrmals kostenpflichtig verwarnt, dauerobserviert und von Taubenhassern denunziert oder gar sadistisch bedroht. Durch eine Gewissensentscheidung hat sie einen kriminellen Tatbestand aufgedeckt.
Aufmerksame Tierfreunde hatten beobachtet, daß eine verletzte Taube seit drei Tagen an einem schwer zugänglichen Ort in der Innenstadt festsaß. Nachdem die Tierfreunde Gespräche zwischen angrenzenden Hausbewohnern mitbekamen, in denen geäußert wurde, daß man die Taube am besten umbringen sollte, wurde die Tierschützerin durch glückliche Umstände in Kenntnis gesetzt und um schnelle Intervention ersucht. Unter Schwierigkeiten fing sie das verletzte und völlig panische Tier ein, das sich als Wildtaube entpuppte.
Der diensthabende Tierarzt der am nächsten Morgen konsultierten, auf Vögel spezialisierten Würzburger Tierarztpraxis riet, die Taube wegen eines offenen Flügelbruches einzuschläfern. Er versicherte, nicht einmal die bekannte Vogelkoryphäe, Frau K., würde sich dieses hoffnungslosen Falles annehmen. Die Tierschützerin war einen kurzen Augenblick sehr verunsichert. Dann ließ sie ihr Herz sprechen und nahm die Taube wieder mit.
Am nächsten Mittag fuhr sie nach vielen Telefonaten zu einem Tierarzt nach Coburg, für den Einschläfern das letzte Mittel der Wahl ist. Beherzt begann er die Taube zu operieren und machte eine so überraschende wie böse Entdeckung: Der Flügel war gar nicht gebrochen, sondern von einem Diabolo- (= „Teufels“)Geschoß zertrümmert. Der Tierarzt entfernte das Geschoß, überreichte es der Tierschützerin und verband den Flügel der Taube, die möglicherweise nie wieder fliegen können wird. Er betonte, daß das Schießen in Wohngebieten verboten ist und das Zielen auf Tiere auch für Menschen verheerende Folgen haben kann. Ganz abgesehen davon fallen Tauben voll unter das Tierschutzgesetz und dürfen nach Bundesjagdzeiten-VO nur außerhalb der Schonzeit zwischen dem 1. 11. und dem 20.2. bejagt werden. Der NABU fordert sogar nachdrücklich eine Entlassung der Wildtaube aus dem Jagdrecht.
Die Tierschützerin hat inzwischen Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Darüber hinaus ist sie ungeheuer erzürnt über das Ordnungsamt, das Personen, die sich um hilfebedürftige Tiere kümmern, bis zur Lächerlichkeit observiert und zur Kasse bittet, während mitten in der Stadt – unbeobachtet von Polizei und kommunalen Ordnungshütern – lebensverachtende Kriminelle mit Gewehren herumballern. Unfaßbar ist für sie, daß Füttern von Tieren die gleiche Ordnungswidrigkeit darstellt wie Schießen auf verbotenem Gelände.
Die Wildtaube, die inzwischen den Namen „Fortuna“ trägt, hat großes Glück gehabt. Es geht ihr den Umständen entsprechend gut. (HPG)
-Vollständiger Text mit freundlicher Genehmigung der Verfasserin-
Vor einigen Tagen wurde in der Würzburger Innenstadt eine verletzte Ringeltaube (Columba palumbus) gefunden.
Tierschützer nahmen sich des flugunfähigen Vogels an und brachten ihn zu einem Spezialtierarzt für Wildvögel.
Dieser entfernte dem Tier ein sogenanntes Diabolo-Geschoß, wie es von Luftgewehrschützen verwendet wird. Der Vogel wird überleben und mit etwas Glück auch wieder flugfähig sein.
Allerdings teilte der Tierarzt mit, daß dieses Geschoß sogar Menschen gefährlich werden könnte!
Was treibt einen Menschen nur dazu, mitten in der belebten Innenstadt auf friedliche Wildvögel zu schießen, die dann schwerverletzt qualvoll verenden, wenn sie nicht zufällig von couragierten Tierfreunden gerettet werden.
Fortuna war diesem Tier hold.
Aber wer weiß, wer oder was dem feigen Schützen als nächstes Opfer vor die Flinte kommt?